Historie


Das Geschichten-Telefon gibt es seit Anfang der 90iger Jahre in Deutschland. Elfriede Grotz, Initiatorin und langjährige Leiterin des Geschichten-Telefons sagte in der Anfangszeit dieser Arbeit einmal: „Das Geschichten-Telefon ist d i e missionarische Möglichkeit, um unerreichte Kinder mit dem Evangelium zu erreichen."

In Zeiten wo es noch kein Internet und Smartphone gab, sondern sogar noch zum "Ortstarif" oder per "Ferngespräch" telefoniert werden musste, war das GT eine wunderbare Möglichkeit selbst den Zeitpunkt zu bestimmen, um eine Geschichte aus der Bibel zu hören -und das Ganze war 24h am Tag erreichbar.

Unter dem Zeitungsportal "Die Rheinpfalz" kann man  einen Artikel "Die Geschichtenerzählerin" vom 04. Oktober 2017 über Elfriede Grotz und die Entstehung des Geschichten-Telefons lesen. > Hier klicken um Artikel zu lesen.

Eine kleine Chronik zum Aufbau, Entwicklung und Weiterführung des Geschichten-Telefon kann man hier als PDF herunterladen: Kleine Chronik zum Geschichten-Telefon

Im Januar 2018 wurde die Leitung über das deutschsprachige Geschichten-Telefon von Elfriede Grotz an Lars Göhl, Regionalbüroleiter von KEB-München übergeben. 

In den darauffolgenden Jahren konnten die Geschichten alle überarbeitet und entsprechend als neue Audiodateien aufgenommen werden. Ziel der Überarbeitungen war u.a. eine Anpassung der Geschichten an die Sprache der Kinder von heute und Änderung der personaltisierten Verabschiedung von Elfriede in der Endabsage der Geschichten auf eine allgemeingültige Verabschiedung, nämlich: Tschüss, sagt Dir Dein GEschichten-Telefon. Außerdem kommen neben einer Hauptsprecherin verschiedene andere Personen als Sprecher der Geschichten zum Zuge - all das macht es für die Zukunft wesentlich einfacher einzelne Geschichten immer wieder anzupassen und zu erneuern. 

Mit dem neu interprätierten Jingle wurde ein weiteres Element verändert, um das Geschichten-Telefon für die Kinder von heute “up to date” zu halten. 

Da viele regionale GT-Betreiber ihren Dienst wegen kaputen Abspielgeräten, leihernden Kassetten oder altersbedingten Gründen einstellen mussten, kam Lars Göhl die Idee, die Münchner GT-Nummer 089-535355, als deutschlandweite Nummer zu bewerben. In Zeiten, wo jeder Haushalt eine Telefonflatrate hat und die Preise für Lokal- oder Ferngespräche nicht varieren, ist die Ereichbarkeit des Geschichhten-Telefons nicht mehr so sehr auf regionale GT-Betreiber angewießen. Stand 2026 gibt es noch ca. 50 lokalte GT-Nummer in Deutschland. 

Damit die zentrale Nummer immer erreichbar ist, also nicht ein Anrufer einen anderen Anrufer blockiert und die Leitung besetzt wäre, konnte Lars Göhl den Münchner Anschluss digitalisiern. So werden Rufnummer und Homepage automatisch über einen Mini-Server mit den aktuellen Geschichten versorgt. 

Das neue Konzept wurde bisher von Gott reich gesegnet. Durschnittlich gehen täglich ca. 100 Anrufe auf der zentralen Rufnummer mit Münchner Vorwahl ein. Bisher schenkte der Herr jährlich steigende Anruferzahlen, so dass z.B. im Jahr 2023 33.957 Anrufe und im Jahr 2026, fast 7.000 mehr, nämlich 40.448 gezählt werden konnten. Von Herzen sind wir dankbar, wie Gott das Geschichten-Telefon weitherin gebraucht, so dass Kinder die frohe Botschaft von Jesus Christus hören können.